
Mensaje en el cuarto aniversario de los asesinatos de Jyri Jaakkola y Bety Cariño 27 de abril 2014 - Satu Hassi

Gut vier Jahre ist es her, dass Jyri Jaakkola und Bety Cariño ermordet wurden. Er, der Finne, und sie, die Mexikanerin, begleiteten als MenschenrechtsbeobachterInnen eine humanitäre Karawane auf dem Weg in die autonome Gemeinde San Juan Copala in Oaxaca, als plötzlich das Feuer auf sie eröffnet wurde. Jyri und Bety starben, etliche wurden verletzt, viele irrten auf der Flucht tagelang durch die Wälder. Der Tross wollte lediglich Lebensmittel und Medikamente in den seit einem halben Jahr von Paramilitärs („UBISORT“) belagerten Ort bringen. Der damalige Gouverneur des Bundestaats, Ulises Ruiz, war dagegen. Die Paramilitärs exekutierten. Ein einfacher Fall für die Gerichte. Eigentlich.
Doch weiterhin steht niemand vor Gericht. Und die Geschichte wiederholt sich, mit ungesühnten Morden in anderen Teilen Oaxacas und ganz Mexikos. Im Juni waren die grünen Europaabgeordneten Satu Hassi und Ska Keller erneut vor Ort, um auf ein emblematisches Durchbrechen der allgemeinen Straflosigkeit im Falle Jyri/Bety zu dringen. Konfrontiert wurden sie mit vielen neuen Menschenrechtsverbrechen. Und mit Behörden, die versprechen, vergessen, verlagern, vertagen. Continue reading the
*This article was originally published in ILA, Informationstelle Lateinamerika.